UAS7 diskutiert Digitalisierung in Lehre und Studium

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UAS7-Symposium zur Digitalisierung in der Aula der Hochschule Osnabrück

Digitalisierung ist derzeit ein breit bearbeitetes Feld: das Wissenschaftsjahr 2014, die „Digitale Strategie 2025“ des BMWi, die „Digital Single Market strategy“ der europäischen Kommission und das „Hochschulforum Digitalisierung“ sind nur einige Beispiele hierfür. Aktuell vielschichtig diskutiert ist Digitalisierung jedoch nichts Neues, was plötzlich entstanden wäre. Wir „stecken“ vielmehr mitten drin. Weshalb nimmt sich der Hochschulverbund UAS7 nun diesem Thema an? Die sieben Hochschulen wollen dem gesellschaftlichen Wandel, der mit der Digitalisierung einhergeht, gerecht werden und ihn aktiv in konkreten Schritten vor Ort mitgestalten. Dem ging ein im Anfang des Jahres veröffentlichtes Positionspapier voraus. Jetzt müsse man handeln, um in Zukunft in Bezug auf die Digitalisierung gut aufgestellt zu sein, appellierte Prof. Dr. Frank Dellmann von der Fachhochschule Münster, der zusammen mit Prof. Dr. Klaus Kreulich von der Hochschule München das UAS7-Symposium „Digitalisierung in Lehre und Studium“ moderierte. „Die Digitalisierung bedeutet für unsere Hochschulen weitaus mehr als nur die Nutzung digitaler Medien und geht über die Fortsetzung von ‚e-learning‘ deutlich hinaus“, erläuterte Kreulich. Für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften gilt es, ihre Studierenden auf die zukünftigen Anforderungen unserer Gesellschaft und Arbeitswelt vorzubereiten.

Am 6. und 7. Juni 2016 diskutierten daher die Vertreterinnen und Vertreter der UAS7-Hochschulen an der Hochschule Osnabrück Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Lehre und Studium. Die ca. 80 Teilnehmenden repräsentierten einen breiten Querschnitt durch die Hochschulen: Professorinnen und Professoren, Studierende, Mitarbeitende und die Hochschulleitungen waren vertreten. In der zweitägigen Veranstaltung betrachteten die Teilnehmenden die Digitalisierung sowohl im Plenum als auch in einzelnen Workshops aus den Perspektiven kompetenzorientierte Studienprogramme, Lehr- und Prüfungsmodelle, Lehr- und Lernorte, hochschuldidaktische Weiterbildung sowie veränderte Kompetenzprofile in Berufungsverfahren. Schließlich diskutierten sie Ideen zur weiteren Zusammenarbeit in Bezug auf einzelne Themengebiete, die die Digitalisierung berühren.

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