Archiv für den Monat: Oktober 2017

6th International Energy & Sustainability Conference am Farmingdale State College (SUNY)

Preisverleihung im Rahmen der IESC 2017. Von links: Prof. Eberhard Waffenschmidt (CIRE, TH Köln), Prof. Marjaneh Issapour (Farmingdale State College), Dr. Britta Schumacher (UAS7 New York), Prof. Kamal Shahrabi (Farmingdale State College), Darren Daboda (Moapa River Indian Reservation), Dr. John S. Nader (President, Farmingdale State College), Dr. Laura Joseph (Provost, Farmingdale State College)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 19. und 20. Oktober 2017 fand am Farmingdale State College auf Long Island (NY) die sechste International Energy & Sustainability Conference (IESC) statt.  Die Veranstaltung wird jedes Jahr vom Renewable Energy & Sustainability Center des Farmingdale State Colleges organisiert, dessen Gründer und Initiatoren die Professoren Dr. Kamal Shahrabi und Dr. Marjaneh Issapour sind. Die Konferenz bietet den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Lehre, Forschung und Industrie eine exzellente Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse vor internationalem Publikum zu präsentieren und neueste Technologien aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zu diskutieren. Im Rahmen der diesjährigen IESC wurde außerdem der SolarSuperState Prize 2017 an Staaten und Regionen verliehen, die bei der Nutzung von Wind- und Sonnenenergie im letzten Jahr besonders gut abgeschnitten haben und sich damit als Vorbild für andere Länder auszeichnen. Britta Schumacher vom UAS7-Büro New York führte den Preis ein und stellte bei dieser Gelegenheit auch die UAS7-Allianz und die Arbeit des New Yorker Büros vor.

Seit 2015 wird die IESC in Kooperation mit der UAS7-Hochschule TH Köln organisiert und findet im jährlichen Wechsel in Köln und in Farmingdale statt. Bei der diesjährigen Konferenz war eine Gruppe von Professoren und Doktoranten des Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) anwesend, um eigene Forschungsprojekte vorzustellen und sich mit den amerikanischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Das CIRE ist ein Zusammenschluss von Professoren und Wissenschaftlern aus den Fachbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Ressourcenmanagement der TH Köln und wurde im März 2014 gegründet.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Farmingdale State College und der TH Köln entwickelte sich im Jahr 2014, als Prof. Dr. Ingo Stadler vom CIRE auf Einladung des New Yorker UAS7-Büros am Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus zum Thema „Smart Grid“ referierte und beim anschließenden Netzwerktreffen Prof. Kamal Shahrabi und Prof. Marjaneh Issapour kennenlernte (siehe Bericht vom Herbst 2015).

Die siebte IESC wird am 17. Und 18. Mai 2018 an der TH Köln stattfinden. Ziel dieser Konferenz soll sein, weitere Fakultäten der UAS7-Allianz mit einzubinden, die sich mit den Themen „Renewable Energy“ und „Sustainability“ beschäftigen. Weiterhin sollen über das UAS7-Büro New York entsprechende Fakultäten an weiteren SUNY-Standorten (insb. Binghamton, Albany, Stony Brook) für eine Teilnahme an der Konferenz in Köln rekrutiert werden.

Weblinks:

Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE)

Renewable Energy and Sustainability Center at Farmingdale State College

International Energy and Sustainability Conference 2018 an der TH Köln

Eine herausragende Partnerschaft: HAW Hamburg und California State University, Long Beach (CSULB)

Campus California State University, Long Beach (CSULB); Foto: Ingrid Weatherall

Die Kooperation zwischen der HAW Hamburg und der California State University, Long Beach (CSULB) ist ein Beispiel für eine herausragende Partnerschaft. Das hat die weltweit größte Non-Profit-Organisation für internationale Bildung NAFSA (Association of International Educators) in einer aktuellen Publikation herausgestellt.

Für die Auszeichnung als Best-Practice-Kooperation führt die NAFSA mehrere Gründe an: Zum einen sei es beachtlich, dass sich die vielschichtige Partnerschaft aus einer einzelnen Maßnahme zwischen zwei Professoren entwickelt habe. Dadurch sei in den vergangenen acht Jahren zwischen Hamburg und Long Beach ein regelmäßiger, reziproker Studierendenaustausch in einer beachtlichen Größenordnung entstanden.

Ausschlaggebend für die Anerkennung durch die NAFSA war allerdings ein anderer Faktor. So beeindruckte die Non-Profit-Organisation vor allem das immer größer werdende Netzwerk von Lehrenden, die auf beiden Seiten des Atlantiks gemeinsam Workshops und Summer Schools durchführen. Gleichzeitig sei erkennbar, wie an beiden Hochschulen die Kooperation gezielt finanziell und personell gefördert und eine gemeinsame Strategie verfolgt und schrittweise umgesetzt werde.

Die Geschichte der HAW Hamburg mit der CSULB geht bis auf das Jahr 1993 zurück, als zwei Lehrende der Wirtschaftswissenschaften einen ersten gemeinsamen Workshop in International Business ins Leben riefen.

Aus der Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft erwuchs 1998 ein offizieller Kooperationsvertrag zwischen den Hochschulen. Hochschulweit ausgebaut wurde die Zusammenarbeit dann nach einem Besuch des International Offices in Long Beach 2008 im Rahmen der „HAW goes USA“-Strategie.

Heute ist die CSULB der stärkste Partner im „HAW goes USA“-Netzwerk im Bereich des Studierendenaustausches. Seit drei Jahren gibt es außerdem einen aktiven Lehrendenaustausch zwischen den beiden Hochschulen.

Weitere Information sowie die NAFSA-Publikation „International Partnership Development Today: Insights & Best Practices from Case Studies“ unter:
www.haw-hamburg.de/english/international-partners/university-cooperations.html.

Career Booster Germany im Goethe Institut New York

Am 13. Oktober 2017 wurde das New Yorker UAS7-Büro durch die derzeitige Praktikantin Nele Kirstein beim Career Booster Germany im Goethe Institut in New York vertreten. Die Goethe-Institute in den USA organisieren solche Karrieretage bereits seit 2015 in verschiedenen US-Städten. Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Wirtschaft, Universitäten und Stiftungen informieren bei dieser Gelegenheit über Studien- und Berufsmöglichkeiten in Deutsch­land.

Neben UAS7 nahmen auch andere Hochschulverbindungsbüros sowie weitere deutsche Institutionen wie die DFG, der DAAD und das deutsche Generalkonsulat an der Informationsmesse teil. Viele Interessenten kamen im Laufe des Tages an den Stand, um sich über Studienmöglichkeiten in Deutschland zu informieren.

Im Rahmen von parallel stattfindenden Workshops stellte Nele Kirstein außerdem gemeinsam mit Priya Nayar von der Hochschule Fresenius das deutsche Fachhochschulsystem vor und informierte mit Sina Sadegh Nadi von der Universitätsallianz Ruhr über englischsprache Bachelorstudiengänge in Deutschland. Die Teilnehmer zeigten großes Interesse am deutschen Hochschulsystem und der Möglichkeit, ihr Bachelorstudium in Deutschland zu absolvieren.

Der nächste Career Booster findet am 3. November 2017 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston statt. Auch bei dieser Veranstaltung wird das New Yorker Büro die UAS7-Allianz repräsentieren.

 

Herbsttreffen der AG Forschung an der HWR Berlin

Mitglieder der UAS7-Arbeitsgruppe Forschung beim Herbsttreffen an der HWR Berlin

Die Arbeitsgruppe Forschung der UAS7 traf sich am 13. Oktober 2017 zu ihrer traditionellen Herbsttagung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Die Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen der UAS7-Mitgliedshochschulen nutzten das Treffen zum gegenseitigen Austausch in forschungsrelevanten Themen. Dabei standen Diskussionen zum DFG-Fördersystem und der Rolle der Fachhochschulen, zu Open Access-Strategien und zum System der unterschiedlichen Forschungsdatenbanken im Mittelpunkt der Gespräche. Vereinbart wurde zudem, das Thema der Anreizsysteme in der Forschung bei der nächsten Sitzung in München zu thematisieren und die Rahmenbedingungen von Forschungsinstituten an UAS7-Einrichtungen zu analysieren. Mit Frau Prof. Dr. Uta Bohnebeck, Konrektorin für Forschung und Wissens- und Technologietransfer der Hochschule Bremen, wurde eine langjährige Mitstreiterin in der Arbeitsgruppe Forschung verabschiedet. Die UAS7-Arbeitsgruppe dankte Frau Bohnebeck herzlich für ihre Unterstützung und ihren wertvollen Input in dieser Runde.

UAS7 Roadshow zur FH-Professur – ein Erfolgskonzept auf Reisen

Mit der HWR Berlin präsentierte sich die dritte UAS7-Hochschule in der Kampagne zur Gewinnung von Professorinnen und Professoren

„Professor/in – wäre das etwas für mich?“. Unter diesem Motto warb die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) gemeinsam auf einer „Info-Roadshow“ mit dem Hochschulverbund UAS7 für das Berufsbild der Professorin bzw. des Professors an einer Hochschule der Angewandten Wissenschaften / Fachhochschule. Der Nachmittag wurde von mehr als Einhundert interessierten Personen besucht, die sich in interaktiven Podiumsdiskussionen und persönlichen Gesprächen über diesen Karriereweg informierten. Professorinnen und Professoren der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, berichteten dabei lebendig über ihren eigenen Weg an die Hochschule, ihren Berufsalltag zwischen Lehre, Forschung und Transfer sowie Chancen und Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, dass es den einen Weg an eine Fachhochschule, eine gemeinsmae Vita so gar nicht gibt. In interessanten Gesprächen schilderten vier noch recht junge Professorinnen und Professoren ihre Beweggründe, sich an einer Fachhochschule zu bewerben – und ihre Motive waren relativ unterschiedlich. Was aber alle gemeinsam hatten, war die Gewissheit, mit der Entscheidung für die FH-Professur richtig gelegen zu haben. Alle Professoren und Professorinnen betonten, wie hochbefriedigend sie ihre Arbeit einschätzen. Vor allem die  Selbstgestaltung der FH-Professur und die Möglichkeit, darin eigene Schwerpunkte zu setzen, wurden hervorgehoben. Neben weiteren Informationen zum Ablauf

„Hochschulleitungen plaudern aus dem Nähkästchen“. Prof. Dr. Andreas Zaby (HWR Berlin) am Mikrofon, rechts daneben Prof. Dr. Jürgen Netzel (HAW Hamburg) und links daneben Prof. Dr. Bernd Reissert

des Bewerbungsverfahrens an einer Fachhochschule sowie den Infotischen, an denen Fachbereiche der HWR Berlin, die Frauenbeauftragte der Hochschule und die Hochschulallianz UAS7 über die Wege zur FH-Professur informierten, gab es in einer Podiumsdiskussion hochkarätige Unterstützung durch Hochschulleitungen. Das Thema dabei lautete „Hochschulleitungen plaudern aus dem Nähkästchen“. Der Präsident der HWR Berlin, Herr Prof. Dr. Andreas Zaby, gleichzeitig auch Vorsitzender der UAS7, Prof. Dr. Andreas Netzel, Vizepräsident der HAW Hamburg und Herr Prof. Dr. Bernd Reissert, ehemaliger Präsident der HWR Berlin, schilderten ihre Sicht der Dinge und ermunterten die zahlreichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen, den Arbeitgeber Fachhochschule in ihr Portfolio mit aufzunehmen. „Denn“, so Prof. Dr. Andreas Zaby, „es ist eine sehr gute Zeit sich für eine Fachhochschule zu entscheiden. Wir wachsen stetig und werben für diesen attraktiven Karriereweg. Unser Ziel ist es, möglichst viele hochkarätige Bewerbungen zu bekommen. Denn wir wollen mit Ihnen die Erfolgsgeschichte Fachhochschule fortschreiben“. Die Info-Veranstaltung spricht Frauen und Männer an, die eine neue berufliche Herausforderung suchen, gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten und sich für Themen an der Schnittstelle zwischen Bildungs-, Forschungs- und Managementaufgaben interessieren. Allen, die promoviert haben oder dies in absehbarer Zeit tun werden, sollte so der Beruf einer Professorin oder eines Professors an einer Fachhochschule (FH) als ein interessantes Berufsfeld nähergebracht werden.

Volle Study Abroad Fair Woche im UAS7-Büro New York

Britta Schumacher und James Glazar in Stony Brook

Vergangene Woche waren Britta Schumacher und Nele Kirstein vom UAS7-Büro in New York gleich bei zwei Study Abroad-Veranstaltungen zu Gast: am 27. September besuchte Frau Schumacher die Stony Brook University auf Long Island, am 28. September vertrat Frau Kirstein die UAS7 Hochschulen am Fashion Institute of Technology in Manhatten.

Beide Hochschulen sind Teil der State University of New York (SUNY), einem Hochschulverband mit 64 Standorten im Bundesstaat New York. UAS7 arbeitet eng mit den SUNY Hochschulen zusammen und überschaut den Austausch mit den UAS7-Hochschulen in Deutschland.

Begeisterung für Study and Internship Program in Stony Brook

In Stony Brook bekam Britta tatkräftige Unterstützung von James Glazar, einem Studenten der Stony Brook University, der gerade aus seinem Auslandsjahr an der Hochschule München zurückgekehrt ist und seinen Kommilitoninen und Kommilitonen begeistert von seinen Erfahrungen mit dem Study and Internship Program berichtete.

Fashionmetropole – Berlin oder Paris?

Auch am Fashion Institute of Technology (FIT) kamen viele interessierte Studierende an den UAS7-Stand, um sich über Management und Designprogramme an den UAS7-Hochschulen zu informieren. Besonders hoch war hier das Interesse für den Standort Berlin als deutsche Modemetropole. Selbst mit der am Nachbartisch vertretenen Pariser Business School konnte Berlin bei den Studierenden des Fashion Institutes mithalten.

Nele Kirstein bei der Study Abroad Fair am FIT