Archiv der Kategorie: Weiterbildung

UAS7 im „S2BMRC“ der FH Münster

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Prof. Dr. rer. pol. habil. Thomas Baaken (Managing Director des Research Centre „Science Marketing“), Claus Lange (Geschäftsführer UAS7), Lina Landínez (Academic Researcher) und Sebastián Rocca (Büroleiter UAS7 Latin America) [Von links nach rechts]

Der neue Büroleiter der UAS7 in Brasilien, Sebastián Rocca und der Geschäftsführer von UAS7, Claus Lange, konnten sich beim Besuch des Science-to-Business Marketing Research Center, einem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt der FH Münster, über das Konzept des Science-to-Business Marketing informieren. Hier wurden weltweit erste strategische Ansätze für die Vermarktung von Forschungskompetenzen, Forschungskapazitäten und Forschungsleistungen entwickelt. Der Leiter des Institutes, Prof. Dr. pol. habil. Thomas Baaken, beschrieb die Arbeit des S2BMRC unter besonderer Berücksichtigung der Konzepte für Lateinamerika. Anhand der verschiedenen Modelle und Instrumente des Business-to-Business Marketings, die auf den Forschungsbereich übertragen werden, wurde deutlich, wie neue, erfolgreiche Vermarktungsstrategien für Forschungsleistungen auszuarbeiten sind. Das Konzept der Münsteraner bildet für die Überlegungen im Rahmen der UAS7-Aktivitäten im Bereich der Fort- und Weiterbildung interessante Ansätze und liefert wertvolle Anregungen für die Arbeit in Projekten mit lateinamerikanischen Hochschulen, Forschungs-, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen.

 

Stau auf dem Karriere-Highway für den wissenschaftlichen Nachwuchs – Kurs auf Professur an Fachhochschulen nehmen!

Was kann man tun gegen die oft beklagten verstopften Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland? Man sollte leichtere Übergänge in Professuren an Fachhochschulen schaffen und unter den Postdoktorandinnen und Postdoktoranden das Bewusstsein für diesen zukunftstragenden Weg schärfen! Dazu hat Prof. Dr. Bernd Reissert, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und Vorsitzender der Allianz UAS7, ein Positionspapier verfasst, das von der Wochenzeitung DIE ZEIT aufgegriffen wurde. Reissert fordert darin, dass geförderte Übergange auf Professuren an Fachhochschulen Teil des geplanten bundes­weiten Pakts für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden.

Es ist paradox, auf der einen Seite drehen Tausende von jungen, hoch qualifizierten und motivierten Wissenschaftler/innen zwischen Flensburg und Konstanz, Aachen und Frankfurt/Oder Warteschleifen und wollen endlich beruflich durchstarten, bemühen sich jedoch vergebens um eine Professur an einer der etwas mehr als 100 Universitäten. Auf der anderen Seite gibt es an Fachhochschulen manchmal jahrelang unbesetzte Professuren. Und das nicht, weil die Stellen unattraktiv sind, sondern weil dem wissenschaftlichen Nachwuchs diese berufliche Option einerseits nicht präsent ist und andererseits die Hürden für den Einstieg etwas höher gesteckt sind. Zusätzlich zur akademi­schen Qualifikation wird eine mindes­tens dreijährige qualifizierte Berufstätigkeit außerhalb der Hochschule verlangt. Davon dürfen die Fachhochschulen auf keinen Fall abrücken, wollen sie an ihrem bewährten Profil festhalten.

Um Postdoktorandinnen und Postdoktoranden verstärkt für den Weg zu einer Professur an einer Fachhochschule zu interessieren, fordert die Hochschulallianz UAS7: Weiterlesen