Archiv für den Monat: November 2016

Internationale Weihnachtsstimmung in Hamburg

uas7-treffenhh2016Die AG Internationales der UAS7 hat sich am 29. und 30. November an der HAW Hamburg getroffen. Die Vertreterinnen der International Offices der sieben Hochschulen haben sich über Neuigkeiten im internationalen Feld ausgetauscht und Aktuelles aus den UAS7-Verbindungsbüros für Nordamerika und Lateinamerika erfahren. Auch die beiden Büroleiter waren vor Ort und haben sich vorgestellt bzw. zurück gemeldet. Dr. Britta Schumacher (dritte von rechts im Bild) ist seit Mitte Oktober aus der Elternzeit zurück im New Yorker Büro und Sebastián Rocca (hinten mittig) hat seine Stelle im Verbindungsbüro in São Paulo Anfang November angetreten. Ebenso präsentierten die Gastgeber selbst mit der Leiterin des International Offices der HAW Hamburg, Martina Schulze, ein neues Gesicht (ganz rechts im Bild). Herzlich begrüßt wurde die Runde von Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker, geschäftsführender Präsident der HAW Hamburg. Bei diesem Treffen wurden die Mitgleider der AG Internationales bereits von vorweihnachtlicher Stimmung begleitet (ganz hinten im Bild).

Alle Wege führen zur Professur?

Prof. Dr. Andreas Zaby (rechts im Bild) auf der Veranstaltung "Exploring Difference: Wege zur Professur"

Prof. Dr. Andreas Zaby (rechts im Bild) auf der Veranstaltung „Exploring Difference: Wege zur Professur“

UAS7-Vorsitzender und andere Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Wissenschaft und Politik diskutieren über Karriereoptionen

Das ist bekannt: Die wenigsten Postdocs werden Professor oder Professorin. An Universitäten ist von einem sogenannten „Flaschenhals“ zur Professur die Rede, an dem der Andrang groß ist und nur wenige hindurch gelangen. An Hochschulen für angewandte Wissenschaften sieht es anders aus: Hier führen viele individuelle Karrierewege nicht hin, weil es einer Dreifachqualifikation aus Berufserfahrung, Erfahrungen in der Lehre und herausragender akademischer Leistung bedarf. Zudem konkurrieren Fachhochschulen mit den oftmals höheren Gehältern in der Industrie und sind vielen potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten als Karriereoption schlichtweg nicht bekannt. Daher mangelt es häufig an ausreichend qualifizierten Bewerbungen und die Hochschulen müssen einige Professuren mehrfach neu ausschreiben.

Die Veranstaltung der Reihe „International Dialogue on Education“ (ID-E Berlin) zum Thema „Exploring Difference: Wege zur Professur“ am 7. November beleuchtete Unterschiede und die möglichen Werdegänge von Akademikerinnen und Akademikern nach ihrer Promotion. Mit auf dem Podium war Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht und Vorsitzender von UAS7, vertreten. In seinem Eingangsstatement erläutert Zaby, warum es in manchen Bereichen so wenige Bewerbungen auf die Professuren an Fachhochschulen gibt und skizziert Lösungsansätze. Zaby spricht sich dafür aus, die FH-Professur attraktiver zu machen, z.B. durch „Shared Professorships“, Teilzeitprofessuren und die Umsetzung der vom Wissenschaftsrat vorgeschlagenen Schwerpunktprofessuren. Außerdem müsse daran gearbeitet werden, die Karriereoption Fachhochschulprofessur bekannter zu machen. Hier ließe sich etwa mit kooperativen Promotionskollegs direkt bei den Doktorandinnen und Doktoranden ansetzen.

Die Veranstaltung in der kanadischen Botschaft hat gezeigt, dass die wenigsten Wege zu einer Professur führen, weder an Hochschulen für angewandte Wissenschaften noch an Universitäten – jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Die Podiumsteilnehmer waren diesbezüglich einer Meinung: Künftige Doktoranden und Postdocs müssen frühzeitig in ihrem akademischen Werdegang informiert werden, dass der Weg zur Universitätsprofessur ein seltener ist und dass sie über Alternativen aufgeklärt werden müssen, um sich rechtzeitig entsprechend zu qualifizieren. Ein ambitionierter Postdoc im Publikum, der aus Spanien stammt und gerne Professor werden möchte, fragt das Podium, was man dazu in Deutschland machen müsse. Zaby empfiehlt ihm: „Planen Sie bewusst Praxisstagen in ihrem Werdegang ein und sammeln Sie Erfahrungen in der Lehre, z.B. durch Lehraufträge. Dann sind sie für uns als Fachhochschulen ein wünschenswerter Kandidat.“

Mehr zur Veranstaltung auf Twitter unter #ideberlin und www.id-e-berlin.de.

Presse und Öffentlichkeitsarbeit: UAS7-Arbeitsgruppe tagte am 3. und 4.11. in München

Ansprechpersonen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der UAS7-Hochschulen diskutieren über das Thema Krisenmanagement

Die Arbeitsgruppe tauschte sich zu aktuellen Themen von UAS7 aus, unter anderem zu dem aktuellen Top-Thema wissenschaftlicher Nachwuchs. So hat UAS7 kürzlich gemeinsam mit der Hochschulallianz für den Mittelstand eine Pressemitteilung anlässlich der entsprechenden Empfehlungen des Wissenschaftsrats verfasst und plant eine Roadshow zur Gewinnung von wissenschaftlichem Nachwuchs.

Auch die Vermarktung der „Study und Internship“ Programme von UAS7 durch die Herstellung und Veröffentlichung von kurzen Viedoclips waren Thema der Sitzung. In den Videos sollen aktuelle Programmteilnehmende aus den USA und Kanada direkt von ihren Erfahrungen an den UAS7-Hochschulen berichten.

Schließlich widmete sich der zweite Tag des Treffens dem Thema Krisenmanagement und der Kommunikation im Falle einer Krise. Dazu präsentierte Ralf Garten von der Hochschule Osnabrück, der für den Bundesverband Hochschulkommunikation an der Erarbeitung eines Handbuchs „Notfall- und Krisenmanagement beteiligt war. Die Arbeitsgruppenmitglieder berichteten zum aktuellen Stand aus ihren eigenen Hochschulen und überlegten inwieweit die vorgestellten Standards für die UAS7-Hochschulen Anwendung finden könnten.