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UAS7 global citizens – study and intern with SIP

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Feiyu Lu, Virginia Tech, UAS7 SIP scholarship student, 2015/16 at HAW Hamburg

From China to the United States to Germany – at 21 Feiyu Lu is already quite the global citizen. Her international life started at sixteen when she moved from China to the United States to complete her high school education. Her motivation was to improve her English and to see if she would like to live in America for a longer period of time. »I put this to the test by choosing two very different locations. I spent one year in New Mexico where it was hot with a desert climate and one in Ohio, where it was cold with a lot of snow«, she says, laughing. In her application for the UAS7 Study and Internship Programme (SIP), she wrote that the experience taught her to respect and embrace different cultures and values and to adapt to new environments.

Choosing Germany

After high school she applied to study at Virginia Tech in Blacksburg because of its strong focus on engineering and also on study abroad programmes; though going abroad wasn’t her intention at the time. She became a Global Ambassador at the Cranwell International Center, helping to organize events for new international students and also initiated a Foreign Language Tandem programme to encourage Virginia Tech students to learn a language. Her own interest in Germany and the German language was developed through a friendship with a German girl in high school. »We started by teaching each other words in Chinese and German. She was very kind and gave me the idea, that Germans are nice people. She lives in Berlin now and we are still in touch.« Feiyu is taking German as a minor at Virginia Tech and it was through her German professor that she heard about UAS7 and SIP. “I also met a HAW Hamburg student who was doing an exchange semester in Blacksburg and he said lots of good things about the city. That was when I started thinking that study abroad would be a great way to improve my German.« Weiterlesen

UAS7-Praktikapool – der erste Student in Brasilien

Georg Hartmann aus Osnabrück im Labor an der PUC in Porto Alegre

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Claus Lange (UAS7 Berlin), Georg Hartmann (HS Osnabrück) und Dr. Christoph Schamm (UAS7- Sao Paulo) vor dem Labor an der PUC in Porto Alegre

Auf Georg Hartmann trifft das Vorurteil sicher nicht zu: Studierende aus MINT-Fächern seien in der Regel schwerer zu motivieren, ein Auslandspraktikum anzutreten. Der Informatik-Sttudent der HS Osnabrück arbeitet seit Anfang 2014 an der Pontificia Universidad Católica (PUC) im südbrasilianischen Porto Alegre während seines Praxissemesters im Labor für High Performance (LAD). Er ist der erste Studierende aus einer UAS7-Hochschule, der seinen Auslandsaufenthalt im Rahmen des sogenannten „Praktikapool“ absolviert. Die Grundidee des „Praktikapools“ sieht vor, dass das UAS7-Brasilien-Büro bestehende Kontakte zu Unternehmen in Brasilien nutzt und einen Pool an Praktikumsplätzen generiert, die exklusiv von UAS7-Studierenden in den MINT-Fächern genutzt werden, um im Ausland wertvolle berufsorientierte Fähigkeiten zu erlernen. Auch Praktikumsplätze an Hochschulen, wo UAS7 strategische Partnerschaften unterhält, wie z.B. in den südlichen Bundesstaaten Rio Grande do Sul und Santa Catarina sollen bereitgestellt werden. So auch innerhalb des südbrasilianischen Hochschulkonsortiums „COMUNG“ (Consórcio das Universidades Comunitárias Gaúchas), mit dem das Hochschulbündnis UAS7 zusammenarbeitet.

Neben der Bereitstellung entsprechender Plätze sieht das Projekt vor, auch eine Rundumbetreuung der Praktikanten sicherzustellen, die vor Ort durch das Büro in São Paulo übernommen wird. Bei der Umsetzung der Maßnahme profitiert das neue São Paulo-Büro von den umfangreichen Erfahrungen der UAS7-Akteure zur Vermittlung ausländischer Studierender in Unternehmenspraktika. Über das UAS7-New York-Büro wird das Stipendienprogramm SIP seit Jahren an allen sieben Hochschulen durchgeführt. Umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Outgoing-Mobilität in den UAS7-Hochschulen zeigen, dass gerade die Suche nach einem geeigneten Firmenpraktikum zahlreiche InteressentInnen vom Gesamtvorhaben Praxissemester im Ausland abschreckt. Über diese Platzgarantie darf eine starke Nachfrage des Moduls erwartet werden.

 

 

We can do it

Dr. Britta Schumacher ist seit Februar 2014 neue Geschäftsstellenleiterin des UAS7-Büros in New York. Im Interview berichtet sie an der Hochschule München von ihren Erfahrungen in Deutschland und den USA.

Dr. Britta Schumacher (l.) im Gespräch mit Claudia Köpfer (Hochschule München)

Dr. Britta Schumacher (l.) im Gespräch mit Claudia Köpfer (Hochschule München)

HM: Nach fast einem Jahr im Amt: Was gefällt Ihnen an Ihrer Aufgabe am besten?

Dr. Britta Schumacher: Ich glaube der Umgang mit Menschen. Ich war noch nie in meinem ganzen Leben so viel in Kontakt mit Menschen und ich glaube, das ist die zentrale Kernaufgabe: Ich schaffe immer wieder Verbindungen und betreibe Kommunikation– sei es per E-Mail oder Telefon. Ich denke, ein Teil meiner Arbeit besteht auch darin, Vertrauen zu schaffen mit den Leuten, mit denen man arbeitet. Man muss erst einmal vor Ort Kontakte herstellen, sodass man ein Gesicht vor Augen hat, wenn man mit jemandem telefoniert. Ich musste unterschiedliche Umgangsweisen mit verschiedenen Leuten lernen, weil nicht jede Hochschule gleich operiert. Mir gefällt aber auch das Veranstaltungsmanagement, die Studienberatung oder auf Study Abroad Fairs zu fahren. Man ist auf allen Ebenen präsent – operativ, strategisch, aber auch vor Ort bei der Veranstaltungsplanung. Gerade diese Vielseitigkeit gefällt mir sehr gut.

Wie lange sind Sie schon in New York? Was hat sie dazu bewogen, dort hin zu ziehen?

Ich bin seit zwei Jahren in der Stadt. Ich habe zuerst meine Dissertation im Bereich North American Studies an der FU Berlin beendet. Das war im Jahr 2011. Dann bin zusammen mit meinem Mann in die USA gezogen, nach Washington DC. Dort habe ich im Veranstaltungsmanagement gearbeitet, auch akademischer Natur, und bin dann für einen Job an der City University nach New York gezogen. New York war schon immer meine Traumstadt. Ich bin in den 90er Jahren schon einmal während meines Austauschjahres in Indianapolis dort gewesen und wollte seitdem dort leben.

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