Archiv für den Monat: Dezember 2014

Deutsche Vertreter in New York

 

Hier informierten sich die Studierenden mit Professor Holger Suchet (r.), Dr. Britta Schumacher (r.) und Prof. Dr. Rainer Strauß (l.) über Studienbedingungen in den USA und die Arbeit deutscher Interessenvertreter.

Hier informierten sich die Studierenden mit Professor Holger Suchet (r.), Dr. Britta Schumacher (r.) und Prof. Dr. Rainer Strauß (l.) über Studienbedingungen in den USA und die Arbeit deutscher Interessenvertreter.

Studierende der Hochschule Osnabrück besuchen UAS7 Büro, UN-Hauptquartier, German House und Auslandshandelskammer

(Osnabrück, 17. Dezember 2014) Eine Woche in New York verbrachten im Wintersemester 28 Studierende der Hochschule Osnabrück. Die angehenden Betriebswirtschaftler und Wirtschaftsrechtler nutzten die Tage in der Weltmetropole für ein umfangreiches Bildungsprogramm. Sie besuchten das UN-Hauptquartier, die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen, die Auslandshandelskammer (AHK) und das UAS7-Büro, eine Allianz von sieben deutschen Hochschulen, die sich für eine verstärkte Internationalisierung zusammen geschlossen haben, darunter auch die Hochschule Osnabrück.
Die Studierenden kamen bestens vorbereitet in die Stadt. Für die Besuche aller Institutionen hatten sie in Gruppenarbeiten Referate über deren Entwicklung und Aufgaben ausgearbeitet. Der Vergleich der Bildungssysteme in Deutschland und den USA, insbesondere das der Hochschulen, führte die Studierenden in das UAS7-Büro im Bezirk Manhattan. Claus Lange, Geschäftsführer des UAS7 Büros in Berlin berichtete über Ziele, Grundsätze und Aktivitäten der Hochschulallianz. Dazu zählen neben der Internationalisierung insbesondere die Sicherung gemeinsamer Qualitätsstandards und die Etablierung des Markenbilds Hochschule für angewandte Wissenschaft. Britta Schumacher, Leiterin des UAS7-Büros in New York informierte über die Studienbedingungen in den USA, Partnerhochschulen und Stipendien. Gabrielle Swanka vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) berichtete von weiteren Fördermodellen. Weiterlesen

UAS7-Praktikapool – der erste Student in Brasilien

Georg Hartmann aus Osnabrück im Labor an der PUC in Porto Alegre

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Claus Lange (UAS7 Berlin), Georg Hartmann (HS Osnabrück) und Dr. Christoph Schamm (UAS7- Sao Paulo) vor dem Labor an der PUC in Porto Alegre

Auf Georg Hartmann trifft das Vorurteil sicher nicht zu: Studierende aus MINT-Fächern seien in der Regel schwerer zu motivieren, ein Auslandspraktikum anzutreten. Der Informatik-Sttudent der HS Osnabrück arbeitet seit Anfang 2014 an der Pontificia Universidad Católica (PUC) im südbrasilianischen Porto Alegre während seines Praxissemesters im Labor für High Performance (LAD). Er ist der erste Studierende aus einer UAS7-Hochschule, der seinen Auslandsaufenthalt im Rahmen des sogenannten „Praktikapool“ absolviert. Die Grundidee des „Praktikapools“ sieht vor, dass das UAS7-Brasilien-Büro bestehende Kontakte zu Unternehmen in Brasilien nutzt und einen Pool an Praktikumsplätzen generiert, die exklusiv von UAS7-Studierenden in den MINT-Fächern genutzt werden, um im Ausland wertvolle berufsorientierte Fähigkeiten zu erlernen. Auch Praktikumsplätze an Hochschulen, wo UAS7 strategische Partnerschaften unterhält, wie z.B. in den südlichen Bundesstaaten Rio Grande do Sul und Santa Catarina sollen bereitgestellt werden. So auch innerhalb des südbrasilianischen Hochschulkonsortiums „COMUNG“ (Consórcio das Universidades Comunitárias Gaúchas), mit dem das Hochschulbündnis UAS7 zusammenarbeitet.

Neben der Bereitstellung entsprechender Plätze sieht das Projekt vor, auch eine Rundumbetreuung der Praktikanten sicherzustellen, die vor Ort durch das Büro in São Paulo übernommen wird. Bei der Umsetzung der Maßnahme profitiert das neue São Paulo-Büro von den umfangreichen Erfahrungen der UAS7-Akteure zur Vermittlung ausländischer Studierender in Unternehmenspraktika. Über das UAS7-New York-Büro wird das Stipendienprogramm SIP seit Jahren an allen sieben Hochschulen durchgeführt. Umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Outgoing-Mobilität in den UAS7-Hochschulen zeigen, dass gerade die Suche nach einem geeigneten Firmenpraktikum zahlreiche InteressentInnen vom Gesamtvorhaben Praxissemester im Ausland abschreckt. Über diese Platzgarantie darf eine starke Nachfrage des Moduls erwartet werden.