Archiv der Kategorie: Hochschulpolitik

2/5: „Employability (Made) in Germany“ at the University of Southern Indiana

After a successful kick-off at the University of Alabama in Huntsville (UAH) in January, the second UAS7 „Employability (Made) in Germany“ event took place at the University of Southern Indiana (USI) in Evansville on April 17. The event series is part of Wunderbar Together, the Year of German-American Friendship, a joint initiative of the German Federal Foreign Office, Goethe Institut and the Federation of German Industries (BDI), and supported by the German Center for Research and Innovation in New York.

The program “Employability (made) in Germany” informed students, academic faculty and staff as well as business leaders of the area about Germany-related career opportunities both in academic and in business settings in the Evansville area and in Germany. The event highlighted the long-standing partnership between Osnabrück University of Applied Sciences and the University of Southern Indiana, as well as the partnership between the cities of Osnabrück and Evansville. In the spirit of this, Mr. Lloyd Winnecke, Mayor of Evansville, and the German Honorary Consul in Indianapolis, Mr. Sven Schumacher, framed the event and academic experts and business leaders from both sides of the Atlantic addressed the full house of about 80 students, USI colleagues and local businesses.

Moderated by Dr. Sudesh Mujumdar, Professor of Economics at USI, the speakers included Greg Wathen, President and CEO of the Economic Development Coalition of Southwest Indiana, Marco Graf, CEO of the Chamber of Industry and Commerce Osnabrück, Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann from Hochschule Osnabrück in Germany, Jeff Bennet, EVP of Human Resources at Berry Global, and Dr. Daria Sevastianova, Associate Professor of Economics and Director of the Center for Economic Education at the University of Southern Indiana. Alicia Frederick, a study abroad alumna, recounted her glowing experience at the International Summer University at the University of Applied Sciences Osnabrück in 2018 and how this has had an impact on her personal and professional development.

From left to right: Daria Sevastianova, Alicia Frederick, Jeff Bennett, Kay Hendrik Hofmann, Marco Graf and Greg Wathen. Photo: USI Photography and Multimedia

After the panel concluded, students were encouraged to mingle with the panelists at a networking reception with delicious food and in the spectacular setting of the USI Griffin Center overlooking its reflection on the lake and  the USI campus.

Students and audience members during the panel. Photo: USI Photography and Multimedia

Special thanks goes to Dr. Daria Sevastianova and Heidi Gregori-Gahan, Associate Provost for International Programs University of Southern Indiana, and all the colleagues from USI for their crucial contributions in implementing this program – Wunderbar Together.

The second edition of the „Employability (Made) in Germany“ event series has been a great success. UAS7 is looking forward to the upcoming three events, which will take place in Wichita (KA), Clemson (SC) and Pittsburgh (PA) this fall.

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UAS7 Employability (Made) in Germany

Hochschule Osnabrueck

University of Southern Indiana

Wunderbar Together

UAS7 stark vertreten auf der GAIN-Jahrestagung in Boston

Bereits zum achten Mal war UAS7 auf der jährlichen Tagung des „German Academic International Network“ (GAIN) vertreten, die in diesem Jahr vom 7. bis 9. September in Boston stattfand. Die Konferenz hat zum Ziel, deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Nordamerika leben und arbeiten, auf eine langfristige Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. Sie bietet dieser Zielgruppe eine ideale Netzwerkgelegenheit mit potentiellen deutschen Arbeitgebern wie z.B. Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, Industriebetrieben, Ministerien und Verbänden.

Das UAS7-Team auf der GAIN 2018: v.l.n.r.: Prof. Dr. Micha Teuscher (Präsident der HAW Hamburg), Dr. Britta Schumacher (UAS7 New York), Prof. Dr. Sonja Munz (Vizepräsidentin der Hochschule München), Prof. Dr. Andreas Zaby (UAS7 Chairman/Präsident der HWR Berlin), Prof. Dr. Jan-Henning Dirks (Bionik, Hochschule Bremen City), Prof. Dr. Ing. Thomas Netzel (Vizepräsident der HAW Hamburg) Foto: @Netzel

Ein Ziel der Hochschulallianz UAS7 war es, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der GAIN-Konferenz bewusst zu machen, dass die Professur an einer Fachhochschule nicht nur ein interessantes und inspirierendes Berufsfeld darstellt, sondern dass Nachwuchskräfte aus allen Fachgebieten dort auch händeringend gesucht werden.

Am gut besuchten UAS7-Infostand während der GAIN Talent Fair, wo auch konkrete Stellenausschreibungen präsentiert wurden, zeigte sich das große Interesse von Seiten der Nachwuchstalente. Aber erst in den Einzelgesprächen wurde deutlich, dass die jungen Leute hier tatsächlich auch etwas Neues lernten, denn die meisten waren sich vorher gar nicht darüber im klaren, dass die Fachhochschule eine interessante Alternative zur Unikarriere sein kann.

UAS7 richtete außerdem gemeinsam mit der „Hochschulallianz für den Mittelstand“ zwei Veranstaltungen zum Thema Fachhochschulprofessur aus: „Karrierewege an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften“ und „Auslands- und Industrieerfahrung, Max-Planck und Cambridge – verschiedene Karrierewege zur Fachhochschulprofessur“. Beide Informationsveranstaltungen stießen auf großes Interesse von Seiten der Teilnehmer. Prof. Dr. Sonja Munz (Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule für angewandte Wissenschaften München), Prof. Dr. Micha Teuscher (Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg), Prof. Dr. Jan-Henning Dirks (Fakultät Natur und Technik – Biomimetics Innovation Centre, Hochschule Bremen City) und Prof. Dr. Andreas Zaby (Vorsitzender von UAS7 und Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) vertraten die UAS7-Allianz auf dem Podium und beantworteten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Fachhochschulen Fragen zum Berufungsverfahren. Die Workshopteilnehmer interessierten sich aber auch dafür, wieviel und welche Art von Industrieerfahrung man für eine Fachhochschulprofessur mitbringen sollte und welche Rolle der Forschung im Verhältnis zur Lehre zugesprochen wird.

Coaching-Gespräch zum Thema „Entrepreneurship“

Auch an einem Coaching-Gespräch zum Thema „Entrepreneurship praktisch – Spin-in oder Spin-off“ war UAS7 aktiv beteiligt. Präsident Andreas Zaby beleuchtete gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen anderer Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Chancen und Herausforderungen einer Start-Up Gründung. Auch die Unterstützung für wissenschaftliche Start-Ups in Deutschland wurde diskutiert.

Neben vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen mit Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern auf der GAIN-Tagung, besuchten Prof. Andreas Zaby und die New Yorker Büroleitung Dr. Britta Schumacher am Rande der GAIN auch noch den Northeastern University Innovation Campus in Burlington, MA (ICBM). Dort trafen sie sich mit David Luzzi (Senior Vice Provost for Research and Vice President of the Innovation Campus at Burlington) sowie mit Craig Gruber (Associate Vice President of the Innovation Campus at Burlington). Neben einer spannenden Tour der Labore und Facilities, wurden mögliche Kooperationsmodelle und Austauschmöglichkeiten in den Bereichen Forschung, Studium und Lehre sowie Unternehmens- und Laborpraktika besprochen. Die Northeastern University ist eine der ältesten und renommiertesten Coop-Universitäten (Cooperative Education) in den USA und wäre aufgrund der starken Fokussierung auf die angewandte Forschung und Lehre ein ideale Passung für die UAS7-Allianz. Das Treffen wurde gemeinsam mit Helmut Landes (Deputy Consul General at the German Consulate General Boston) und Lucius Lichte (Science Liaison Officer) vom Deutschen Konsulat in Boston arrangiert.

UAS7 sieht die GAIN-Jahrestagung 2018 als vollen Erfolg und freut sich schon jetzt auf die nächste Veranstaltung Ende August 2019 in San Francisco.

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German Academic International Network (GAIN)

Das praxisnahe FH-Konzept Deutschlands ist ein Exportschlager

Das praxisnahe Konzept der deutschen Fachhochschulen weckt weltweit Interesse. Das könnte künftig auch deutschen Unternehmen im Ausland nützen.

Das FH-Konzept stößt in aller Welt auf „enormes Interesse“, so Prof. Dr. Andreas Zaby, UAS7. Foto: unsplash.comZu diesem Thema erschien am 22.08.2018 ein Artikel von Barbara Gillmann im Handelsblatt. Zitiert wird unter anderem der Vorsitzende der UAS7, Prof. Dr. Andreas Zaby. Anbei der Artikel im Wortlaut der Autorin. Den Originalartikel finden Sie hier.

Die duale Berufsausbildung ist schon lange ein Exportschlager Deutschlands – nun entdeckt das Ausland auch das praxisnahe Modell der Fachhochschulen. „Viele Länder der Erde sehen, dass das etwas Tolles ist“, sagt die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Margret Wintermantel, „gerade wegen ihrer Anwendungsorientierung und Nähe zur Wirtschaft.“

„Enormes Interesse“ aus aller Welt registriert auch Andreas Zaby, Vorstand der UAS7, eines Verbunds von sieben forschungsstarken, international ausgerichteten Fachhochschulen, die auch ein Büro in New York betreiben. „Es gibt kaum ein Land, aus dem wir noch keine Anfragen zum Modell Fachhochschule hatten: ein Vizeminister aus Japan, eine Delegation aus China, aus Lateinamerika etwa aus Argentinien und Ecuador – aber auch vom Unternehmerverband Frankreichs und aus den USA.“

Macht das FH-Modell weltweit Schule, profitiert auch die deutsche Wirtschaft, meint Zaby, der die Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin leitet. „Sie könnte auch im Ausland auf praxisnah ausgebildete Absolventen zugreifen und sie schon während des Studiums an sich binden. Deshalb wäre es sehr hilfreich, wenn der Bund kräftig bei der Werbung für das Modell hilft.“

Die Arbeitgeber sehen das genauso: „Auch im Ausland kann mehr Kooperation zwischen Wirtschaft und Hochschule, orientiert am deutschen Fachhochschulmodell, die Unternehmen vor Ort bei Fachkräftegewinnung und Innovationstransfer unterstützen“, sagt BDA-Vizepräsident Gerhard Braun.

Das „deutlich verbesserte Image der deutschen Fachhochschulen ist auch Folge der Bologna-Reform“, erklärt Karim Khakzar, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz. Früher seien sie kaum bekannt gewesen und wenn, dann seien sie mit Skepsis betrachtet worden. Das habe sich geändert, „seit unsere Bachelor- und Masterabschlüsse im Zuge von Bologna denen der Universitäten gleichgestellt wurden und so auch der Weg zur Promotion frei ist“, so Khakzar, der die FH Fulda leitet.

Entstehen anderswo zunehmend Fachhochschulen, hätten die deutschen mehr internationale Partner, die ähnlich arbeiten. Um Absolventen fit zu machen für international agierende Betriebe, „wollen wir so vielen wie möglich ein Auslandssemester oder -jahr ermöglichen“, so Zaby.

Im Gegenzug könnten mehr Studenten aus dem Ausland an deutsche Fachhochschulen kommen – und wechselseitig die Gebühren wegfallen. „Unsere Fachhochschulen könnten deutlich mehr Master-Studenten aus dem Ausland gewinnen – gerade in den Ingenieurfächern und Informatik“, sagt Khakzar. Die seien dann für den hiesiegen Arbeitsmarkt interessant oder später in der Heimat wertvolle Kontakte für die deutsche Wirtschaft.

DAAD-Präsidentin Wintermantel fordert daher von der Bundesregierung, das Versprechen des Koalitionsvertrags umzusetzen: „Wir wollen Strategien der Fachhochschulen zur Internationalisierung gezielt unterstützen“, heißt es dort. Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht, heißt es im Bundesbildungsministerium. Insider hoffen etwa auf die neue Afrikastrategie.

Immerhin: Schon in Kürze werden im Rahmen des „Deutschlandjahrs USA 2018/19“ Abgesandte deutscher Fachhochschulen durch den Mittleren Westen der USA touren, um ihr Konzept dort bekannt zu machen. Das vom Auswärtigen Amt und dem BDI geförderte Deutschlandjahr der Goetheinstitute startet im Oktober. Ex-Präsident Obama hatte sich für mehr angewandte Studiengänge eingesetzt, einige Modelle mit „Cooperative Studies“ gibt es schon.

In Jordanien existiert seit 2004 die nach dem Fachhochschulmodell gegründete „German Jordanian University“ (GJU), an der rund 4 000 Studenten an acht Fakultäten lernen. Die GJU pflegt enge Kooperationen zu Unternehmen der Region – und zu rund 100 Fachhochschulen in Deutschland. Alle Studenten gehen für ein Jahr nach Deutschland, je zur Hälfte an eine Hochschule und in einen Betrieb. Daneben gibt es in Almaty die Deutsch-Kasachische Universität, die ebenfalls eine FH ist.

Der stellvertretende Generalsekretär des DAAD, Christian Müller, verweist auf die entwicklungspolitische Bedeutung: Sehr viele Länder des globalen Südens hätten ausschließlich Hochschulen nach dem Vorbild der Universitäten in den Industrieländern aufgebaut – „stellen jetzt aber fest, dass deren Absolventen schwer unterkommen und ihre Unternehmen andere Leute brauchen, solche, die viel praxisnäher ausgebildet sind“.

China will Hunderte Fachhochschulen errichten

Großes Interesse wecke auch die anwendungsorientierte Forschung der Fachhochschulen für den Mittelstand, „das ist weltweit einzigartig“. Nachfragen kämen aus Afrika, Mexiko und Brasilien, Vietnam und Indonesien sowie aus den USA.

In China ist der renommierten Tongji-Universität in Schanghai die Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) angegliedert. Nun will die Volksrepublik im großen Stil gleich 600 Fachhochschulen einrichten, sagt Müller. Angeblich sollen diese aber nicht neu gegründet werden, sondern aus forschungsschwachen Universitäten entstehen, berichtet Zaby, „das kann nicht funktionieren“.

In Kenia ist schon seit Längerem eine deutsch-ostafrikanische „University of Applied Sciences“ geplant – der deutsche Entwicklungshilfeminister war bereits vor Ort. „Kenias Bildungspolitiker blicken vielfach nach Deutschland“ sagt Helmut Blumbach, DAAD-Statthalter in Nairobi: vor allem auf die Berufsausbildung und die Fachhochschulen. Das Land hatte sich mit dem Aufbau von Unis übernommen, den Präsident Uhuru Kenyatta gestoppt hat. Die neue „moderne Bildungspolitik“ setze darauf, dass nicht mehr jedes Abitur zum Uni-Studium führen müsse.

Eine Fachhochschultradition haben bisher neben Deutschland nur Österreich, die Schweiz, Finnland und Holland. „Das größte Problem beim Aufbau von Fachhochschulen im Ausland“ sieht Zaby in der Art des Lehrpersonals: „Große Fragezeichen gibt es bei unseren Gesprächspartnern immer, wenn wir erklären, dass unsere Professoren doppelt qualifiziert sind, also über wissenschaftliche Qualifikation ebenso verfügen wie über praktische Berufserfahrung. Das ist weltweit unbekannt.“

Auch der Wissenschaftsrat drängt darauf, auf das hohe Interesse aus dem Ausland zu reagieren und „die Stärken dieses Hochschultyps in Lehre, Transfer und Weiterbildung international bekannter zu machen“ – am besten mit einer zentralen Beratungsstelle beim DAAD.

Die Fachhochschulen selbst seien mit der überfälligen Internationalisierung vielfach überfordert: Sie hätten dafür nicht genug Mittel und Personal, heißt es in einer Entschließung des Rats vom Juli. So hindere etwa die deutlich höhere Lehrverpflichtung Fachhochschulprofessoren daran, intensive Auslandskontakte zu pflegen. Auch die DAAD-Präsidentin fordert mehr Unterstützung des Bundes, „das muss beschleunigt werden“, sagt sie.

Der Wissenschaftsrat mahnt, Bund und Länder müssten zudem Projekte wie die deutsch-jordanische Uni längerfristig fördern, die fünfjährige Anschubfinanzierung durch den DAAD „hat sich als zu kurz erwiesen“. Doch auch die Fachhochschulen selbst „dürfen durchaus finanzielle Interessen verfolgen“, wenn sie im Ausland in Kooperation Bildungsangebote machten, ermuntert sie der Wissenschaftsrat, „denn diese stehen nicht zwangsläufig im Gegensatz zu einer langfristigen Partnerschaft auf Augenhöhe“.

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Eine herausragende Partnerschaft: HAW Hamburg und California State University, Long Beach (CSULB)

Campus California State University, Long Beach (CSULB); Foto: Ingrid Weatherall

Die Kooperation zwischen der HAW Hamburg und der California State University, Long Beach (CSULB) ist ein Beispiel für eine herausragende Partnerschaft. Das hat die weltweit größte Non-Profit-Organisation für internationale Bildung NAFSA (Association of International Educators) in einer aktuellen Publikation herausgestellt.

Für die Auszeichnung als Best-Practice-Kooperation führt die NAFSA mehrere Gründe an: Zum einen sei es beachtlich, dass sich die vielschichtige Partnerschaft aus einer einzelnen Maßnahme zwischen zwei Professoren entwickelt habe. Dadurch sei in den vergangenen acht Jahren zwischen Hamburg und Long Beach ein regelmäßiger, reziproker Studierendenaustausch in einer beachtlichen Größenordnung entstanden.

Ausschlaggebend für die Anerkennung durch die NAFSA war allerdings ein anderer Faktor. So beeindruckte die Non-Profit-Organisation vor allem das immer größer werdende Netzwerk von Lehrenden, die auf beiden Seiten des Atlantiks gemeinsam Workshops und Summer Schools durchführen. Gleichzeitig sei erkennbar, wie an beiden Hochschulen die Kooperation gezielt finanziell und personell gefördert und eine gemeinsame Strategie verfolgt und schrittweise umgesetzt werde.

Die Geschichte der HAW Hamburg mit der CSULB geht bis auf das Jahr 1993 zurück, als zwei Lehrende der Wirtschaftswissenschaften einen ersten gemeinsamen Workshop in International Business ins Leben riefen.

Aus der Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft erwuchs 1998 ein offizieller Kooperationsvertrag zwischen den Hochschulen. Hochschulweit ausgebaut wurde die Zusammenarbeit dann nach einem Besuch des International Offices in Long Beach 2008 im Rahmen der „HAW goes USA“-Strategie.

Heute ist die CSULB der stärkste Partner im „HAW goes USA“-Netzwerk im Bereich des Studierendenaustausches. Seit drei Jahren gibt es außerdem einen aktiven Lehrendenaustausch zwischen den beiden Hochschulen.

Weitere Information sowie die NAFSA-Publikation „International Partnership Development Today: Insights & Best Practices from Case Studies“ unter:
www.haw-hamburg.de/english/international-partners/university-cooperations.html.

UAS7 auf der GAIN-Jahrestagung in San Francisco

Das UAS7-Team der diesjährigen GAIN-Tagung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ute von Lojewski (Stellvertretende Vorsitzende UAS7 u. Präsidentin FH Münster), Prof. Dr. Andreas Zaby (Vorsitzender UAS7 u. Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Christina Brey (Leiterin Referat Internationale Angelegenheiten TH Köln), Dr. Britta Schumacher (Excecutive Director, Liaison Office UAS7 New York)

Bereits zum siebten Mal war UAS7 auf der jährlichen Tagung des „German Academic International Network“ (GAIN) vertreten, die in diesem Jahr vom 25. bis 27. August in San Francisco stattfand. Die Konferenz hat zum Ziel, deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Nordamerika leben und arbeiten, auf eine langfristige Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. Sie bietet dieser Zielgruppe eine ideale Netzwerkgelegenheit mit potentiellen deutschen Arbeitgebern wie z.B. Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, Industriebetrieben, Ministerien und Verbänden. Ein Ziel der Hochschulallianz UAS7 war es, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der GAIN-Konferenz bewusst zu machen, dass die Professur an einer Fachhochschule nicht nur ein interessantes und inspirierendes Berufsfeld darstellt, sondern dass Nachwuchskräfte aus allen Fachgebieten dort auch händeringend gesucht werden. Der durchweg kontinuierliche Andrang am UAS7-Infostand während der GAIN Talent Fair, wo auch konkrete Stellenausschreibungen präsentiert wurden, war Indikator für das große Interesse von Seiten der Nachwuchstalente. Aber erst in den Einzelgesprächen wurde deutlich, dass die jungen Leute hier tatsächlich auch etwas Neues lernten, denn die meisten waren sich vorher gar nicht darüber im Klaren, dass die Fachhochschule eine interessante Alternative zur Unikarriere sein kann. Dieser Aha-Effekt kam auch in dem Workshop „Karrierewege an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften“ zum Ausdruck, den UAS7 gemeinsam mit der „Hochschulallianz für den Mittelstand“ ausrichtete. Prof. Dr. Ute von Lojewski (Stellvertretende Vorsitzende UAS7 und Präsidentin der FH Münster) und Prof. Dr. Andreas Zaby (Vorsitzender von UAS7 und Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) vertraten dort die UAS7-Allianz und beantworteten gemeinsam mit den Präsidenten anderer Fachhochschulen Fragen zum Berufungsverfahren. Die Workshopteilnehmer interessierten sich aber auch dafür, wieviel und welche Art von Industrieerfahrung man für eine Fachhochschulprofessur mitbringen sollte und welche Rolle der „Forschung“ im Verhältnis zur „Lehre“ zugesprochen wird. Auch auf anderen Podiumsdiskussionen, den “Politischen Gesprächsrunden“ sowie an einem Workshop zum Thema „Entrepreneurship“ war UAS7 durch spannende Beiträge von Prof. Dr. Ute von Lojewski und Prof. Dr. Andreas Zaby stark vertreten. Das New Yorker UAS7-Büro wird mit den Interessenten der diesjährigen GAIN-Tagung  Kontakt halten und blickt gespannt auf die nächste GAIN, die im September 2018 in Boston stattfinden wird.

 

 

 

FH-Professur – auch aus transatlantischer Sicht attraktiv // Interview mit Britta Schumacher

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Britta Schumacher (UAS7 New York) bei der jährlichen GAIN-Konferenz für rückkehrwillige deutsche Wissenschaftler aus Nordamerika (hier in Boston 2014).

Aus dem Senat der HRK-Hochschulrektorenkonferenz kommt Unterstützung: Fachhochschulen in Deutschland sollen nach HRK-Forderung Mittel erhalten, um eigene Förderprogramme zum Aufbau von Nachwuchs-Professorenstellen einrichten zu können. Im Interview mit Wissenschaftsmanagement beschreibt Britta Schumacher, Direktorin des UAS7-Büros in New York, die Chancen, die sich durch das HRK-Signal aus ihrer USA-Erfahrung ergeben.

Inwieweit unterstützt die jüngste HRK-Forderung Ihre Arbeit in Nordamerika?

Das ist auch aus dem transatlantischen Blickwinkel eine positive Entwicklung. Wir werben ja auch hier in Nordamerika für die Fachhochschulprofessur. Unsere Zielgruppen sind sowohl deutsche Wissenschaftler, die derzeit in den USA beschäftigt sind als auch nordamerikanische Wissenschaftler, die wir mit dem Angebot „FH-Professur“ erst nach Deutschland holen wollen. Wenn es bei den Beratungsgesprächen dann aber um die Frage der Qualifikationen geht, stolpern viele über die erforderliche Industrie- und Unternehmenserfahrung. Viele junge Wissenschaftler haben zwar veröffentlicht, geforscht und/oder gelehrt, aber die konkrete Industrieerfahrung von drei bis fünf Jahren fehlt sehr häufig. Die Option auf eine FH-Professur kann dann oft nur im Kontext eines Langzeitprojekts gedacht werden, weil viele erst noch entsprechende Praxiserfahrung sammeln müssen, bevor über eine Bewerbung überhaupt nachgedacht werden kann. Das verunsichert und dämmt den Enthusiasmus. Wenn die FH nun eigene Programme zur Gewinnung von Nachwuchskräften aufziehen, die international ausgerichtete Zugangswege für junge Nachwuchswissenschaftler eröffnen, dann würde das ein ganz neues Angebotsspektrum für unsere Beratung hier schaffen, sowohl für potenzielle Rückkehrer aus Deutschland als auch für nordamerikanische Wissenschaftler. Nicht zuletzt aber auch für hochqualifizierte Kräfte aus der Wirtschaft.

Welchen Bekanntheitsgrad hat das FH-Modell unter jungen Nachwuchskräften in Deutschland bisher erreicht?

Fachhochschulen, beziehungsweise Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) haben in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad, schließlich sind sie ja gegenüber den Universitäten in der Mehrzahl und spezialisieren sich auf anwendungs- und praxisorientierte Forschung und Lehre. Bei öffentlichen und wissenschaftspolitischen Debatten über Karrierewege als Professorin oder Professor steht allerdings immer noch die Universitätskarriere im Mittelpunkt, was erstaunlich ist, da mittlerweile über 40 Prozent aller Professor in Deutschland an einer FH oder HAW angestellt sind (1). Im selben Zuge ist vielen promovierten Nachwuchskräften die Option einer Professur an einer FH oder HAW einfach noch nicht hinreichend bekannt, obwohl das Interesse allgemein sehr hoch ist. Genau das stellen wir von UAS7 seit einigen Jahren auch immer wieder auf der jährlichen GAIN-Konferenz für rückkehrwillige deutsche Wissenschaftler aus Nordamerika fest. Auch 2016 haben wir dort (gemeinsam mit der Hochschulallianz für den Mittelstand, HAfM) einen Workshop zum Thema „Karriere als Professor/in an einer HAW/FH“ angeboten, der auf großes Interesse stieß. Dennoch wird auch deutlich, dass viele dieser Wissenschaftler (mit Ausnahmen) oft zunächst an eine klassische Unikarriere denken. Neben den bereits angesprochenen Brückenprogrammen ist demnach auch in Deutschland kontinuierliche Aufklärungs- und Informationsarbeit (ähnlich wie bei der GAIN) wichtig, um eine FH-Professur und die damit verbundenen Vorteile nachhaltig präsent zu machen.

Zum vollständigen Interview geht es hier:

http://www.wissenschaftsmanagement.de/news/angewandte-wissenschaften-im-aufwind

Quellen:
(1) http://www.uas7.de/fileadmin/Dateien/UAS7_wissenschaftlicher_Nachwuchs.pdf

 

 

UAS7-Büro New York veranstaltet Panel-Diskussion zum Thema „Bridging the U.S. Skills Gap“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Konsulat New York

SKILLS

V.l.n.r.: Dr. Christine Benz, Dr. Gale Spak, Dr. Joann Halpern, Prof. Dr. Bernd Reissert, Dr. Robin Mishra (Foto: Deutsches Konsulat New York)

Am Donnerstag, den 28. April veranstaltete das New Yorker UAS7-Büro in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Konsulat New York eine Panel-Diskussion zum Thema „Bridging the U.S. Skills Gap – A Transatlantic Discussion on Vocational Training and Best Practices“. Die Abendveranstaltung, die im Auditorium des New Yorker Konsulats stattfand, war mit rund 100 Gästen sehr gut besucht. Als Referentinnen und Referenten beteiligten sich: Dr. Christine Benz (Training Manager bei der Firma Trumpf Inc.), Dr. Robin Mishra (Head of Science and Technology, Deutsche Botschaft Washington D.C.), Prof. Dr. Bernd Reissert (Professor für Politikwissenschaften (Schwerpunkt: Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik), ehemaliger Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und ehemaliger Vorsitzender UAS7), sowie Dr. Gale Tenen Spak (Vizepräsidentin für “Continuing and Distance Education” am New Jersey Institute of Technology (NYIT). Die Moderation übernahm Dr. Joann Halpern (Direktorin, Wissenschafts- und Innovationshaus New York).

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Stau auf dem Karriere-Highway für den wissenschaftlichen Nachwuchs – Kurs auf Professur an Fachhochschulen nehmen!

Was kann man tun gegen die oft beklagten verstopften Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland? Man sollte leichtere Übergänge in Professuren an Fachhochschulen schaffen und unter den Postdoktorandinnen und Postdoktoranden das Bewusstsein für diesen zukunftstragenden Weg schärfen! Dazu hat Prof. Dr. Bernd Reissert, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und Vorsitzender der Allianz UAS7, ein Positionspapier verfasst, das von der Wochenzeitung DIE ZEIT aufgegriffen wurde. Reissert fordert darin, dass geförderte Übergange auf Professuren an Fachhochschulen Teil des geplanten bundes­weiten Pakts für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden.

Es ist paradox, auf der einen Seite drehen Tausende von jungen, hoch qualifizierten und motivierten Wissenschaftler/innen zwischen Flensburg und Konstanz, Aachen und Frankfurt/Oder Warteschleifen und wollen endlich beruflich durchstarten, bemühen sich jedoch vergebens um eine Professur an einer der etwas mehr als 100 Universitäten. Auf der anderen Seite gibt es an Fachhochschulen manchmal jahrelang unbesetzte Professuren. Und das nicht, weil die Stellen unattraktiv sind, sondern weil dem wissenschaftlichen Nachwuchs diese berufliche Option einerseits nicht präsent ist und andererseits die Hürden für den Einstieg etwas höher gesteckt sind. Zusätzlich zur akademi­schen Qualifikation wird eine mindes­tens dreijährige qualifizierte Berufstätigkeit außerhalb der Hochschule verlangt. Davon dürfen die Fachhochschulen auf keinen Fall abrücken, wollen sie an ihrem bewährten Profil festhalten.

Um Postdoktorandinnen und Postdoktoranden verstärkt für den Weg zu einer Professur an einer Fachhochschule zu interessieren, fordert die Hochschulallianz UAS7: Weiterlesen

University-Industry Collaborations at center of UAS7 presidential visit to New York

Roundtable discussion during the UAS7-workshop on “University-Industry Collaborations” at the German Consulate General in New York (November 4, 2015)

How can colleges and universities best collaborate with businesses and industries to serve the professional interests of their students? What can universities in Germany learn from their U.S. partners in this regard, and vice versa? These were some of the questions at the center of the UAS7-presidential delegation visit to New York from November 3 through November 6, 2015.
The delegation included the presidents of four UAS7 member universities: Michael Kortstock (Munich University of Applied Sciences), Ute von Lojewski (Münster University of Applied Sciences), Karin Luckey (Bremen City University of Applied Sciences), and UAS7 Chairman Bernd Reissert (Berlin School of Economics and Law).

On Tuesday, November 3, the group visited the University at Albany (SUNY) where they were welcomed by President Robert Jones and Harvey Charles (Vice Provost and Dean of International Education). The presidents also met with Sanjay Goel (Associate Professor in the Information Technology Management Department at the Albany School of Business) and James Stellar (Senior Vice President for Academic Affairs and Provost). In the afternoon, the delegation toured the SUNY Polytechnic Institute at the College of Nanoscale Science and Engineering, where they were accompanied by executive staff members Michael Fancher and Michael Liehr. Building on the earlier successes of the SUNY-UAS7 partnership (especially in the field of student exchanges), the partners discussed potential areas for new collaborations, including faculty and research exchanges as well as mutual grant proposals for international internship opportunities.

On the following day, November 4, the UAS7 delegation and the UAS7 New York office invited partners and friends to a workshop on University-Industry Collaborations at the German Consulate in New York City. The event was designed to serve as a transatlantic dialogue about challenges and best practices in the areas of industry partnerships and workforce development. Its goal was to determine strategies for future collaborations on these issues. The UAS7 delegation was proud to host representatives from its partner universities Drexel University, University of Pittsburgh, University at Albany (SUNY), Binghamton University (SUNY), as well as befriended institutions such as the City University of New York, the German American Chamber of Commerce New York, the German Center for Research and Innovation New York and the German Embassy in Washington DC. Weiterlesen

„academics“-Online-Auftritt von UAS7

Academics_geändertRechtzeitig zur GAIN 2015 in San Francisco präsentiert UAS7 sein neues Profil auf academics“.  Die sieben Mitgliedshochschulen zeigen sich hier als attraktive Arbeitgeber: Lehre und Forschung können immer nur so gut sein wie die Lehrenden und Forschenden selbst. Daher ist das erklärte Ziel der Hochschulallianz, die besten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen  für eine Professur  zu gewinnen. Dazu zählt auch der Online-Auftritt, bei dem jede einzelne UAS7-Hochschule exemplarisch einen der sieben guten Gründe vorstellt, warum man sich um eine Professur an einer UAS7 Hochschule bewerben sollte.

Neben der Präsentation des Konsortiums ermöglicht der Auftritt bei „academics“ dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen Überblick über die Karrieremöglichkeiten an UAS7-Hochschulen und informiert über deren Forschungsstärke und internationale Vernetzung. Für Interessierte sind alle aktuellen Stellenangebote der UAS7-Hochschulen online sichtbar und geben somit einen schnellen Überblick über vakante Stellen bei den Mitgliedshochschulen. Weiterlesen